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Wie lang ist deiner? Also Blogartikel mein' ich.

Auf die Länge kommt es an

Keine Angst, das wird kein Blog über den Größenvergleich männlicher „Extremitäten“, sondern es hat tatsächlich etwas mit Geschichtenerzählen zu tun. Mit deren Länge nämlich. Und warum Blogbeiträge lang sein müssen. Aber müssen sie das überhaupt? Oder spielt die Länge eigentlich doch keine Rolle und alles läuft auf ganz was anderes heraus? Finden wir’s doch einfach raus!

Das klassische Vorurteil

Blog Länge Zeichenanzahl ideal
Noch immer gilt das alte Vorurteil, dass Länge ausschlaggebend ist

Also, wenn Sie nicht wirklich wissen, wie lange Ihr Blogartikel sein soll, werfen Sie doch einfach Google an und schauen mal, was rauskommt: 1.500 bis 2.500 Zeichen ist vermutlich das Ergebnis, das Sie bekommen. Das wären Daumen mal Pi rund sieben Minuten Lesezeit. Langer Content wird von Google also gut geranked. Es kann aber ruhig auch mehr sein, je länger, desto besser – denn so funktioniert der Algorithmus der beliebtesten Suchmaschine, und weil wir ja alle auf gutes SEO stehen, wollen wir das auch so machen. Zumindest wird das von SEO-Menschen meist so erklärt.

Tja, aber wie produziert man nun laufend solche Textmonster?

Ich verrate Ihnen jetzt ein Geheimnis: Das ist nicht die ganze Wahrheit!

 

Korrelation ungleich Kausation

 

Ja es stimmt, bei Suchanfragen finden sich lange Blogs zumeist ganz vorne. Aber nicht, weil sie lang sind, sondern, weil sie sehr gut sind!

Wenn ein Text gut recherchiert ist (was mitunter einige Stunden in Anspruch nehmen kann), flüssig geschrieben und dazu noch informativ und unterhaltsam ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Leser* gern verweilen, den Text teilen und damit der Traffic und zwangsläufig auch das Ranking in den Suchmaschinen steigt.

Der Fokus muss also ganz klar auf der Qualität liegen, nicht auf Quantität! Oder um es mit den Worten des berühmten SEO-Blog-Gurus Tadeusz Szewczyk zu sagen: Wenn die Message „F*** YOU!“ lautet, sind mehr Worte nur verwässernd.

 

Und ja, auch kurze Texte – sogenannter „Snackable Content“ – kann erfolgreich sein. Darunter versteht man Mikro-Content wie z.B. Zitate, Infografiken oder Ankündigungen, gerne auch als Serien verpackt. Wir alle kennen solche Sachen als Zitat der Woche, Freebie-Tuesday oder ähnlichen Varianten.

 

Ob Sie nun aber auf epische Werke oder die schnelle Nummer stehen – wichtig ist wie gesagt die Qualität, aber auch die gesunde Mischung.

 

Lange Texte haben Vorteile, bringen aber auch Probleme mit sich. Sie sind aufwendig in der Recherche, ein hohes Textniveau ist langfristig schwierig zu halten, und nicht zuletzt ist auch der beste Text auf Mobilgeräten mühsam zu lesen und führt dort oft zum Abbruch.

Deshalb empfehlen wir jedenfalls eine Mischung aus kürzeren und langen Texten. Das macht es einfacher, die Qualität hoch zu halten, schafft sowohl am Desktop als auch mobil den Spagat zwischen unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten, und bindet damit auch die Zielgruppe längerfristig besser. Und schafft somit den gewünschten Mehrwert fürs Unternehmen.

 

Übrigens: Dieser Blog hat 2.931 Zeichen!


Weiterführende Quellen:

Tadeusz Szewczyk :

http://seo2.onreact.com/

In seinem Blog gibt Szewcyk zahlreiche Tipps rund ums Thema SEO und richtigen Aufbau einer Website

Über den Autor:

Sascha Ladurner ist bekennender Grafik-Nerd. Er ist außerdem selbsternannter Fußballprofessor.

Beruflich beschäftigt er sich mit Werbung und Design und berät Unternehmen über die vielfältigen Möglichkeiten des Werbeuniversums.

Er hört Iggy Pop und leidet mit Wacker Innsbruck.

 

Kontakt: sascha.ladurner@gmail.com


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